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Wer wir sind und was wir wollen

Das „Aischtaler Filmtheater“ ist aus dem von der Pfarrei St. Georg in Effeltrich mit angeschobenen Projekt „Effeltricher Linden-Kino“ hervorgegangen. Es geht dabei um eine Art kommunales Kino mit kultureller Begegnungsstätte. In diesem Rahmen sollen anspruchsvolle Filme aber auch gehobene Unterhaltung für Jung und Alt geboten werden. Die bewährten Grundwerte (z.B. Hilfsbereitschaft, soziale Verantwortung, Heimatverbundenheit, Menschenwürde) sollen gestützt und ihnen wieder zu mehr Achtung verholfen werden. Aus diesem Verständnis unterstützen wir soziale Einrichtungen, engagieren uns mit unserem mobilen Angebot auch in der Seniorenarbeit und arbeiten mit dem Projekt Kapuzinerstraße (Höchstadt) der WAB Kosbach zusammen.

Der Zweck des Vereines „Förderung der Filmkultur Effeltrich“ ist die Förderung von Kunst und Kultur, der Bildung und Erziehung (insbesondere der Jugend), des demokratischen Staatswesens sowie der Pflege des Heimatgedankens (vgl. insbesondere Art. 131 Bayerische Landesverfassung). Der Verein ist überparteilich, überkonfessionell und sieht sich dem Anliegen der Völkerverständigung und der Friedenserziehung verpflichtet. Die Höchstädter Friedenserklärung sehen wir in diesem Zusammenhang als bedeutende Grundlage des gemeindlichen Zusammenlebens.

Die Vereinsziele werden vornehmlich durch nichtgewerbliche Filmvorführungen zur filmkulturellen und filmpädagogischen Arbeit unter der Bezeichnung „Aischtaler Filmtheater“ erreicht. Das Hauptanliegen ist die Förderung des Verständnisses von Film- und Zeitgeschichte, die Förderung von Film-, Video- und Bildkunst zur Bewahrung kultureller Überlieferung und örtlicher Kulturpflege auch mit Hilfe des Heimatfilmes. (Der Verein „Förderung der Filmkultur“ ist als gemeinnützig anerkannt und freut sich über Spenden.) Seit geraumer Zeit ist der Verein Mitglied im „Bundesverband Jugend und Film e.V.“ (BJF)  und kann dadurch auch auf deren vielfältiges Kinder- und Jugendfilmangebot zurückgreifen. Wir organisieren auf Wunsch auch weiterhin Sondervorstellungen für Vereine oder andere Einrichtungen.

Aus Kindergeburtstagen mit dem Wunsch der Kinder nach einem Kinonachmittag hatte sich das „Junge Kino“ entwickelt. In den Ferien bieten wir im Rahmen von „Jugend und Film“ entsprechende Mitmachaktionen zur Erstellung eigener (Video-)Filme aber auch zur Filmbetrachtung an.

Kino – das ist wie ein Kunstwerk in einem schönen Rahmen gemeinsam zu betrachten. Das steht im Unterschied zum Fernsehen und anderen elektronische Medien, die zunehmend eine Bilderflut liefern, die dem wirklichen Leben und seinen Anforderungen immer weniger entspricht. Zudem wirken auf die Filmkultur vor allem Trends aus den USA ein, die eine Art „Denkmalschutz“ für die tradionelle Filmpräsentation aber auch die Filme als dokumentierte Kultur bzw. das Filmmaterial selber notwendig macht. Wir wollen hier in Höchstadt keinesfalls zu den fabrikähnlichen (Kino-)Einrichtungen, die heute in diversen Städten in immer größeren Einheiten errichtet werden, in Konkurrenz treten, sondern ein Programm in ansprechender Umgebung mit gemeinsamem Gespräch über das Gesehene pflegen. Von daher wird man bei uns weder Action-, Gewalt- noch sexuell anheizende Filme zu sehen bekommen – Anregungen zur Gestaltung des Programms aus dem Kreise unserer Mitbürger greifen wir gerne auf.