Aus den Anfängen 2005: Aischtaler Filmtheater auf guten Kurs
„Wo
bekommen Sie nur diese schönen Filme her?“ Das Publikum war sich einig, daß
der Film „Aufregung um Weihnachten“ nicht nur erbaulich wirkt, sondern auch
eine optimistische Stimmung verbreitet. Dabei wurden augenzwinkernd auch
antiquierte Erziehungsmethoden als untaugliche Mittel vorgeführt und Auswege
gezeigt. Wer kennt es etwa nicht auch: Wenn Du so schlechte Schulnoten
bringst, bekomme ich noch mehr graue Haare. Reagiert das kleine Töchterchen
folgerichtig: Deine Mutter hat aber viele graue Haare. In humorvollen aber auch
ernsthaft geführten Dialogen erleben die Kinder der Filmfamilie gegenseitige Fürsorge,
Verpflichtung und vor allem verbindliche Anleitung zu einem aufs Wohl des Nächsten
zielenden Tun. Es rührt an, wie sich die Eltern darüber freuen, den verloren
gegangenen jüngsten Sohn wieder in die Arme schließen zu können und wie sehr
ihnen ihre Kinder am Herzen liegen. Die Kinder erleben allerdings auch, daß
eine Familie nur durch das Zusammenwirken aller bestehen kann und sie auch
Pflichten haben. 
Der
Film „Das fliegende Klassenzimmer“ übrigens wird auf Wunsch einiger, die
ihn verpaßt haben, gerne wiederholt.
Wie sagte doch ein junger
Besucher so nett: Ich hätte nicht gedacht, daß ein Film in schwarz-weiß so
spannend sein kann. Es muß eben nicht immer Action sein. Zuschauer brachten es
zum Ausdruck, daß ihnen die gemütliche, persönliche Atmosphäre im Kinosaal
gefällt und man über das Gesehene miteinander sprechen kann. Es ist eben ein
Vorzug dieses ehrenamtlich betriebenen Kinoprojektes, gegebenenfalls auch für
einen einzelnen Zuschauer zu spielen. Auf den Einzelnen kommt es an.