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Das Aischtaler Filmtheater wird zum „Wohnzimmerkino“

Gertrud Weber, Ernst Dittl, Werner Schramm, Sohn Ludwig Weber

Mit einem „Probelauf“ begann der erste Filmnachmittag in Anwesenheit des Ehrengastes Gertrud Weber. Ihr Wanderkino „Wieland-Lichtspiele“ steht im Mittelpunkt der Dokumentation „Wie Winnetou ins Dorf kam“ von Ulrike und Werner Schramm für www.ERH-TV.de. Dort kommen neben ihrem Bruder, dem Schlosser Ernst Dittl, auch der ehemalige Bürgermeister von Mühlhausen, Friedrich Haas, sowie Christa Leidhardt („Bärenchrista“) und Karin Emrich, die Tochter von Gertrud Weber, zu Wort. Die Verbindungen zwischen dem Nachkriegskino des Herrn Müller im „Flüchtlingsbau“ Höchstadt, den Wieland-Lichtspielen sowie der „Schauburg“ (dem ehemaligen Kohler-Kino in Höchstadt) kommen ebenfalls zur Sprache. Mathilde Männer schildert, wie sie seinerzeit im Kino des Baus– den der damalige Bürgermeister Max Brehm initiiert hatte – mithalf.

 

Die Filmclubveranstaltungen finden künftig bei Filmkultur e.V. statt. Die letzten technischen Installationen sind vervollständigt und das, was man früher „Schlappenkino“ nannte, konnte richtig starten. Wer sich Pantoffeln mitbringen möchte, wird nicht abgewiesen.

 

 

Unsere Gäste freuen sich zum Einen, daß es mit dem Kino weitergeht und fühlen sich bei Tee, Kaffee, Mineralwasser und Gespräch sichtlich wohl.